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Vor einiger Zeit fragte mich eine Freundin, ob ich nicht Lust hätte mit meinem Kontrabass bei einer Ausstellungseröffnung zu spielen. Welche Herausforderung, dachte ich und sagte leichtsinnigerweise sofort zu. Kurz vor dem Termin kam die Panik, bin ich es doch gewöhnt, mich als Teil der Rhythmusgruppe in Bands zu verstehen. Nun war ich gänzlich auf mich und meinem Bass reduziert. So bastelte ich mir ein Programm aus bekannten und eigenen Melodien zusammen, damit ich nicht die klassische Kontrabass-Literatur spielen musste.

Kurz und gut, dieser erste Solo-Trip machte mir so einen Riesenspaß, dass ich bei weiteren Lesungen und Ausstellungseröffnungen mitmischen wollte und durfte.

Die Idee, H.C. Andersens "Die Nachtigall" als Lesung mit Bass zu "vertonen", war so absurd wie verlockend und es ist jedesmal aufregend, zusammen mit Frau Sonntag dieses Märchen auf die Kinder loszulassen. Als Freund der tiefen Töne jedoch bin ich immer bemüht recht "bassig" zu bleiben.